FABRIKATION



Nach einem weiteren Anbau 1938 und der Umstellung auf eine rein maschinelle Herstellung wurde bereits 1939 eine Jahresproduktion von knapp 70 Millionen Fetthüllen erzielt.

Kurz vor Kriegsende wurde der vordere Teil der Fabrik durch einen Luftangriff zerstört und 1950 zweistöckig mit mehreren Büroräumen wieder aufgebaut. Als einen der ersten Lebensmittelartikel nach dem Krieg wurde Speiseeis ohne Bezugsmarken angeboten. Schnell entwickelte man eine Eishülle, die dank ihrer großen Nachfrage nach der Währungsreform den Grundstein für den Wiederaufbau des Unternehmens in Wiesbaden legte.

In den 1950er Jahren entschlossen sich die führenden Bohnerwachs-Hersteller ihre Produkte nicht nur in Blechdosen, sondern auch in bunt bedruckten Fetthüllen aus Papier zu vertreiben. Dieser neue Bedarf brachte "Schandua & Söhne" einen großen Boom. Der Betrieb arbeitete nun auch am Sonntag in drei Schichten rund um die Uhr. Bis zu 200 Personen waren in Hochzeiten in der Tütenfabrik, der "Dutt", wie sie in Wiesbaden genannt wurde, beschäftigt.


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